Alerta Solidària - die Anti-Repressionsorganisation der Unabhängigen Linken
Arran kann als die Jugendorganisation, COS als der gewerkschaftliche Zweig, Endavant als Organisationsbereich und CUP als institutoineller Flügel der antkapitalistischen Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien bezeichnet werden. Alerta Solidària bildet die Unterstützungsplattform für AktivistInnen, die auf Grund ihrer der Aktionen Repressionen ausgesetzt sind.
Alerta Solidària ist die Anti-Repressionsorganisation der Unabhängigen Linken der katalanischen Länder, die Gefangene rechtlich und gerichtlich mit Aktionen und Mobilisierungen zur Verteidigung sozialer Forderungen unterstützt. Sie wurde Anfang im Jahr 2001 als Ergebnis des Vinaròs-Prozesses gegründet.
Alerta Solidària ist die Anti-Repressionsorganisation der Unabhängigen Linken der katalanischen Länder, die Gefangene rechtlich und gerichtlich mit Aktionen und Mobilisierungen zur Verteidigung sozialer Forderungen unterstützt. Sie wurde Anfang im Jahr 2001 als Ergebnis des Vinaròs-Prozesses gegründet.
Der Prozess von Vinaròs war ein politischer Prozess der
Unabhängigen Linken der katalanischen Länder, der am 2. April 2000 in Vinaròs
mit dem Ziel begann, "die Werkzeuge und Strukturen bereitzustellen, die
für die Verwirklichung von politischer Unabhängigkeit, nationaler Einheit und
sozialer Gerechtigkeit des katalanischen Volkes notwendig sind (von Salses bis
Guardamar und von Fraga bis Maó)". Unter den teilnehmenden Organisationen
befanden sich Endavant, MDT, Maulets und verschiedene Kollektive und unabhängige
Gruppen. Die Initiative bestand im Wesentlichen darin, die große
Vielfalt von Gruppen verwandter, manchmal sogar konfrontierter Ideologien in
einer gemeinsamen Strategie zu organisieren. Dies wurde im November 2002 mit
der Bildung von Coordinadora de l'Esquerra Independentista in Form gebracht,
weiter geführt in der l'Assemblea Popular Comarcal in Tarragonès im Dezember
desselben Jahres. Als Konsequenz dieses Prozesses bildeten sich Alerta
Solidària und Candidatura d'Unitat Popular (CUP) als antirepressiver und
institutionneller Bereich der Unabhängigen Linken.
Alerta Solidària führt die Arbeit von Comitès de Solidaritat amb els Patriotes Catalans und zuvor Socors Català weiter.
Socors Català war eine Organisation der Solidarität und zur Unterstützung
mit den unterdrückten katalanischen Patrioten. Sie wurde 1977 gegründet,
nachdem die Unabhägigkeitskämpfer Carles Sastre, Àlvar Valls, Josep-Lluís
Pérez und Montserrat Tarragó, alle Mitglieder von EPOCA, verhaftet und wegen
des Todes des Industriellen Josep Maria Bultó vom 9. Mai 1977 angeklagt worden
waren. Sie förderten die Kampagne „Llibertat Patriotes Catalans"(Freiheit
für die katalansichen Patrioten), die den ganzen Sommer andauerte und eine der
Säulen der Unabängingkeitsfeierlichtkeiten „Fossar de les Moreres“ in Barcelona
am katalanischen Nationalfeiertag Diada 1977 war. Dort wurde die Estelada mit
dem blauen Dreieck und dem roten Stern verwendet, die 1973 in Perpignan
geschaffen wurde.
Zu den Aktivisten von Socors Català gehörten Enric Borràs ,
der Sprachwissenschaftler Miquel Vidal, der Schriftsteller und Journalist
Xavier Borràs i Martí Marcó .
Nach dem Staatsstreich vom 23. Februar 1981 wurde die
Organisation aufgelöst.
Comitès de Solidaritat amb els Patriotes Catalans (CSPC - Solidaritätskomitees
mit den katalanischen Patrioten) waren eine katalanische antirepressive
unabhängige Plattform, die nach den Festnahmen von Mitgliedern von Independentistes
dels Països Catalans (IPC - Unabhängigen der katalanischen Länder) Griselda
Pineda, Frederic Bentanachs, Montserrat Ginestà und Josep Figuerola i Joaquim
Pelegrí am 2. Juni 1979 unter der Anklage, Mitglieder von Terra Lliure
zu sein, gegründet wurde.
CSPC versuchte, die Arbeit von Socors Català auf dieselbe
Weise, wie sie von Amnistiaren Aldeko Batzordeak im Baskenland praktiziert
wurde, fortzuführten, in dem sie die politische Verteidigung der inhaftierten
Independentistas annahm. Der erste Punkt ihrer Grundsatzerklärung enthielt die
Feststellung, dass "Solidaritätskomitees mit den patriotischen Katalanen
eine Verteidigungs- und Unterstützungsbewegung aller katalanischen Unabhängigen
sind, die von den Besatzungstruppen eingesperrt, verbannt und unterdrückt
werden".
Die Arbeit von CSPC wurde auf territorialer Eben von
Nachbarschaftskomitees, einer Stadt oder einem Landkreis organisiert. Die
Arbeit wurde in einem Coordinadora (Koordinationsgremium) organisiert, welches
sich einmal in der Woche traf. Eingebunden in die Arbeit wurden örtliche
Komitees, Presse- und Propagandokommissionen, AnwältInnen, WirtschaftswissenschaftlerInnen
und andere SpezialistInnen. Ihre Hauptaufgabe war die politische Verteidigung
aller Patrioten, die im Kampf um die Unabhängigkeit der katalanischen Länder
getötet oder eingesperrt wurden oder geflüchtet waren. Zweimonatlich wurde die Zeitschrift
Clam (Muschel) veröffentlicht.
Sie wurde als einheitliche Organisation und als breite
Basis des katalanischen Unabhängigkeitsgeistes gebildet und war auch an
organisationstechnischen Arbeit für Moviment de Defensa de la Terra (MDT) und
Catalunya Lliure beteiligt, behielt aber immer ihre Eigenständigkeit.
Aktivitäten fanden auch bei der Universitat Catalana d'Estiu statt, um über die
Situation der Unabhängigkeitsgefangenen zu berichten.
CSPC organisierte Bewegung, um gegen die Auslieferung von
Manuel Viusà aus dem Jahr 1979 zu protestieren, beteiligte sich an der
Aufforderung zur Crida a la Solidaritat im Camp Nou im Jahr 1981 und
organisierte Proteste gegen die Festnahmen von Pere Bascompte und Jaume Llussà
im Jahr 1983 sowie gegen die Verhaftungen von Jaume Fernàndez i Calvet,
Montserrat Tarragó und Carles Sastre im Jahr 1985, gegen die von Carles
Castellanos i Llorenç, Sebastià Datzira und Marcel·lí Canet im Jahr 1988 und
gegen die Verhaftungswelle von 1992, die zur Auflösung von Terra Lliure führte
und die Integration einiger seiner Mitglieder in den ERC zum Ergebnis hatte .
Die CSPCs waren bis Anfang 1996 aktiv, als die letzten 1992
verhafteten Independentistas freigelassen wurden. Die letzte Ausgabe von Clam
erschien im März 1996 und enthielt einen Artikel, der einen Strategiewechsel
und mit neuen repressive Formen gegen die Unabhängigkeitsbewegung
prognostizierte.






